Materialbrief Bilder 02/2017: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer

Sechs Bilder mit Bilderschließung, methodischen Hinweisen und Anregungen zum Gespräch.
Farbfolien (DIN-A5) und CD-ROM incl. Begleitheft.

Preis 7,80inkl. ges. MwSt.
Bestell-Nr. 53077
Gewicht 140 g
Rubrik Bilder für Schule und Gemeinde
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Barmherzigkeit ist ein Wort, das in unserem modernen Sprachschatz nur noch selten vorkommt. Dabei ist die Tugend, die es beschreibt, heute nicht weniger wichtig als in vergangenen Jahrhunderten: Eine barmherzige Person öffnet ihr Herz fremder Not und nimmt sich ihrer mildtätig an. Dafür müssen wir nicht erst nach Afrika fahren oder die große Flüchtlingskrise bemühen – auch wenn diese Menschen dringend auf Hilfe angewiesen sind. Not begegnet uns in vielen kleinen Dingen des Alltags: Die alte Frau, die ihre Einkäufe in die zweite Etage bringen muss; der Rollstuhlfahrer, der Hilfe beim Hineinkommen in den Bus benötigt; das kleine Kind, das im Supermarkt verzweifelt seine Eltern sucht. Weitere Beispiele von Menschen in Opferrollen und barmherzigem Handeln zeigen die Folien in diesem Set.

• In Maurizio Cattelans Objekt ohne Titel von 2007 thematisiert er die Frau als Opfer in vielfältigen Zusammenhängen (Folie 1).
• Ikonografisch behandelt Francisco de Zurbarán das Thema des Lamm Gottes, das für die Sünden der Menschen geopfert wird (Folie 2).
• Um eine moderne Art der Opferrolle geht es im Plakat „Cyber-Mobbing“ der Schweizer Initiative „Pro juventute“ (Folie 3).
• Einen biblischen Zugang sucht die erst in diesem Jahr verstorbene Künstlerin Karin Kahlhofer mit ihrem Gemälde „Isaak“ (Folie 4).
• Mit einem in der Kunstgeschichte einzigartigem Zugang setzt Max Liebermann die Geschichte vom Barmherzigen Samariter um (Folie 5).
• „Das Portal der Nachfolge Christi“ an der Marien-Basilika in Kevelaer zeigt in einer Szene von Bert Gerresheim Opfer und Barmherzigkeit in der dunklen Zeit des Nationalsozialismus (Folie 6).

Barmherzigkeit ist auch eine Möglichkeit, wie wir uns Gott annähern können. Gott verlangt von uns nicht die Opferung von Tieren und keine Selbstkasteiung (siehe Mt 9,13a & 12,7 nach Hos 6,6). Er möchte, dass wir uns umeinander kümmern. Denn, so sagt es Jesus, „was ihr für einen meiner geringsten Brüder [und Schwestern] getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40).


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