„Katechese der Begegnung und des Friedens – ‚Die Unterschiede zusammenbringen‘“

„Katechese der Begegnung und des Friedens – ‚Die Unterschiede zusammenbringen‘“ lautet das Thema des diesjährigen Kongresses der European Equipe Katechese (EEC), der in Corato, Italien vom 02. - 08. Juni 2026 stattfindet.

Carl-Mario Sultana, Professor an der Universität Malta und Präsident der EEC, eröffnete den Kongress vor 58 Personen aus 17 unterschiedlichen Ländern. Die drei deutschen Teilnehmer:innen repräsentieren den dkv und die AKRK.

Von Litauen über Schweden bis nach Portugal beschäftigen sich die Teilnehmenden mit der für die Katechese gerade heute sehr aktuellen Frage nach der Bedeutung des Friedens. Welche Ziele ergeben sich in katechetischen Projekten im Blick auf die kulturelle und religiöse Pluralität? Insbesondere in einer Epoche, in der die europäische Idee, ursprünglich mit dem Ziel einer politischen und wirtschaftlichen Einigung verbunden, stark angefragt ist. Heute wirft das europäische Projekt eine tiefgreifende anthropologische Frage auf, so Sultana:

„In unserer Zeit und in unserem Europa erleben wir eine Wiederauferstehung einer identitätsbasierten Hermeneutik, in der mein Nächster und meine Nächste nicht als Geschenk und als Ergänzung zu mir gesehen wird, sondern als Bedrohung, als Grenze, die wir schützen müssen. Die Problematik, mit der wir uns auf diesem Kongress auseinandersetzen werden, wurzelt in dieser Spannung zwischen der globalisierten Gleichgültigkeit der Nationen und dem fragmentierten Partikularismus. Wir erleben die globalisierte Gleichgültigkeit an Orten und in Bereichen, die wir lediglich passieren, um woanders hinzugelangen.“

Die EEC wurde 1950 auf Betreiben von Léon-Arthur Elchinger, dem späteren Erzbischof von Straßburg (1908-1998), und Klemens Tilmann (1904-1984), dem Vertreter des dkv gegründet. Der Ertrag der jeweiligen Kongresse liegt in erster Linie im Erfahrungsaustausch und der Reflexion der Themenstellung.

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Gerade in bewegten Zeiten suchen die Menschen nach Orientierung. Sachverhalte erklären und einordnen, das ist die Aufgabe von gutem Journalismus. Es gibt aber auch Fragen, die nicht rational zu beantworten sind. Hier kann der Glaube eine wichtige Stütze sein. Deshalb ist religiöse Bildung und Erziehung so wichtig.

Dr. Peter Frey, ZDF

Der dkv – meine ganz persönliche „Münchener Rückversicherung“, um auch an der Uni mit „der Praxis“ verbunden zu sein, die mir auf vielen Tagungen und Fortbildungen in Gestalt engagierter und kompetenter Frauen und Männer begegnet. Meine Empfehlung an meine Student*innen und angehenden Referendar*innen: Jetzt eintreten, nie mehr wechseln!

Prof. Dr. Rita Burrichter

Durch die religiöse Erziehung werden in einem Volk die Werte weitervermittelt, ohne die eine Gemeinschaft auf Dauer nicht existieren kann.

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